Hannover Hearties Online

intern

Club

Foto-Album

Kontakt

Gästebuch

Meinungen

 

Hier äußern einige Mitglieder ihre (private) Meinung zu verschiedenen Themen

Die Artikel geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder.

 

Inhalt

- Partnerzuteilung durch ein PC-Programm
- "Buddy" Programm
- Wer möchte gerne anspruchsvoll Mainstream tanzen?
- Lerngeschwindigkeit in der Class
- Handys im Square?
- Tanzkleidung der Hearties

Zurück zur Liste "Intern"


 


 

Offener Brief 28.03.2011

Brauchen wir einen PC für eine „gerechte“ Tänzer-Aufteilung?

Das Konzept zum folgenden „Leserbrief“ habe ich 2009 geschrieben, als der erste Versuch mit dem Einsatz eines PC am Clubabend lief. Als sich dann aber nach drei Clubabenden niemand mit dem System anfreunden konnte, habe ich meinen Text in mein Archiv gelegt.
Da aber offenbar viele damals nicht dabei waren bzw. sich nicht mehr an das damalige Chaos erinnern und deshalb für einen neuen Versuch gestimmt haben, habe ich den Text wieder hervorgeholt und überarbeitet.

Vorab: Es gibt kein Problem, wenn die Anzahl der Tänzer/innen, die tanzen wollen, durch 8 teilbar ist (und ggf. genügend Frauen spontan bereit sind, als Mann zu tanzen). Diese Situation gibt es rel. häufig und ist manchmal ärgerlich, weil man keine Pause machen und nicht eher weggehen kann, um z.B. einen Bus zu erreichen.

Wir reden also über die Situation, dass kein weiterer Square möglich ist und einige Tänzer/innen deshalb nicht tanzen können, obwohl sie es gerne wollten. Ich beobachte allerdings auch sehr oft die Situation, dass verzweifelt geklatscht wird, damit sich endlich noch ein viertes Paar bequemt, auf die Tanzfläche zu kommen.

Auch ein Computerprogramm kann nicht verhindern, dass Tänzer/innen draußen sitzen müssen. Es kann nur verhindern, dass immer dieselben betroffen sind und deshalb werden einige wenige Tänzer/innen hoffen, dadurch etwas öfter einen Partner (zugeteilt) zu bekommen. Aber ist das einen so großen Aufwand und außerdem Verärgerung bei allen anderen Tänzern/innen wert?
Und eines sollte man nicht vergessen: Square Dance ist TANZ! Und man tanzt halt mit einigen lieber als mit andern. Warum füllen sich wohl manche Squares schneller als andere? Die willkürliche Zwangszuteilung eines „Tanzsportgerätes“ und eines Squares ist vielleicht bei einem Lehrgang sinnvoll, nicht aber bei einem Clubabend. Zitat aus dem Handbuch von Rudi Mennes: „Alles geschieht … in fröhlicher, ungezwungener Atmosphäre“.
Ein Computerprogramm  wird möglicherweise zu einer Reaktion führen, wie sie in der folgenden Glosse beschrieben wird. 

Ein neuer Erlass
In einem fernen Land war es damals üblich, dass die Bürger zu ihren häuslichen Geburtstagsfeiern nicht alle ihre Bekannten und Verwandten einluden. Das ging schon aus räumlichen Gründen nicht. Natürlich gab es dann einige Bürger, die relativ selten zu einer dieser Feiern eingeladen wurden. Die wandten sich daraufhin an die Regierung und die beschloss ein Gesetz, dass zukünftig die Gastgeber ihre Gäste nicht mehr selbst bestimmen dürfen, sondern dass sie durch das Los bestimmt werden.
Die Beschwerdeführer waren begeistert und gingen davon aus, dass sie nun etwas häufiger eingeladen würden. Aber alle anderen Bürger waren verärgert, verloren den Spaß am Feiern und fortan war niemand mehr bereit, eine Geburtstagfeier auszurichten …

 Aber es gibt auch handfeste Gründe, die gegen einen PC-Einsatz sprechen.

  1. Die effektive Tanzzeit wird durch das Ein- bzw. Ausloggen, Programmdurchlauf, Ablesen der „Lottoergebnisse“ und die Suche nach dem zugeteilten Partner und Square-Platz deutlich reduziert, was der Test vor zwei Jahren eindeutig gezeigt hat.
  2. Es werden mehr Tänzer draußen sitzen als bisher, da die spontane Entscheidung einzelner Tänzerinnen, ausnahmsweise als Mann zu tanzen um einen Square aufzufüllen, nicht programmierbar ist.
  3. Wie soll der Computer unterscheiden zwischen Frauen, denen es nichts ausmacht, überwiegend als Mann zu tanzen und denen, die dazu nur „im Notfall“ bereit sind?
  4. Der Computer entscheidet jeweils, ob eine Frau (die beides kann) als Mann tanzen muss. Das spontane Ablegen des „blauen Bandes“, wenn sie von einem Mann aufgefordert wird, ist nicht mehr möglich.
  5. Seine persönliche Barcode-Tanzkarte muss man bei jedem Clubabend dabei haben, da sonst umständlich eine Ersatzkarte erstellt werden muss.
  6. Wer sich nicht rechtzeitig ausgeloggt hat, muss nach der nächsten „Verlosung“ dann in den ihm zugeteilten Square gehen, egal welches interessante Gespräch er gerade führt.
  7. Wer ist eigentlich zufrieden damit, dass jemand, die/den er/sie gerne auffordern möchte, den ganzen Clubabend lang – wenn überhaupt - nur rein zufällig zugeteilt wird?
  8. Und least but not least: Der Auf- und Abbau der Anlage (Eingabestation, Scanner, WLAN zum Hauptrechner ..) kostet an jedem Clubabend zusätzliche Zeit.

 Ich habe nichts gegen einen erneuten Versuch, der sich aber auf einen einzigen Clubabend beschränken sollte. Danach wird ohnehin fast niemand mehr den PC als Heilsbringer ansehen ….

 Henner

Zurück zur Übersicht


 

Ausgabe v. 6.2.03

Buddy Programm

In einem Reisebericht über eine Fahrt nach Rochester, NY (USA), den ich in der "Rebe" (=Clubzeitung der Stuttgarter Rebläuse) gelesen habe, wird von einem Modellversuch mit einer dort laufenden Class berichtet, der mir sehr gut gefällt. Das sogenannte Buddy Programm: Dort werden unter den Mitgliedern des Clubs quasi "Patenschaften" für die Class Mitglieder verteilt. Die "Patenangel" müssen sich speziell um die ihnen zugeteilten Class Mitglieder (bis zu 4, was bei Paaren wohl durchaus durchführbar ist) kümmern. Dazu gehört, dass sie sich darum kümmern, dass sie mittanzen und alles verstehen, dafür sorgen, dass sie sich im Club wohl fühlen und Anschluss finden, unter der Woche mal telefonisch nachfragen, wenn die Schützlinge mal nicht zum Tanzen erscheinen und unter Umständen Hilfe anbieten. Und sie berichten ihre Erfahrungen regelmäßig an ein bestimmtes Borad-Mitglied.. Ich finde, dass sich das sehr gut anhört und bestimmt manches Problem im Keim erstickt würde durch den persönlichen Kontakt, der sich aufbaut. Was haltet Ihr von diesem Modell?

Carmen

Zurück zur Übersicht


 

02.03

Wer möchte gerne anspruchsvoll Mainstream tanzen?

Irgendwo ist beim Mittwochs-Tanzen der Wurm drin, findet ihr nicht auch? Mal klappt es ganz toll, Ralf freut sich und fordert uns, indem er uns neue Figuren beibringt (wie war das mit dem Diamond noch mal?) oder eigentlich bekannte "workshopt" ohne Ende ("if you can california twirl" – das geht nur, wenn der Boy links steht und die Dame rechts). Und eine Woche später: nichts klappt mehr, die Squares brechen dauernd zusammen und alle stehen fragend herum.

Es gibt dann Leute, die sich freuen, mal gefordert zu werden, während andere sich ziemlich schnell überfordert fühlen – und egal, wie Ralf sich entscheidet – er kann es natürlich nicht allen recht machen.

Im Grunde haben alle Clubs das gleiche "Problem" wie wir: das unterschiedliche Tanzniveau der Mitglieder. Die Ursache dafür ist auch ganz klar: man hat unterschiedliche Einstellung zu der Sportart, die man betreibt.

  • Einige sehen Square Dance als ein geselliges Hobby, an den Tanzabenden trifft man Freunde und Bekannte, man tanzt ein wenig und geht zum Clubabend, wenn man in der Stimmung dazu ist.
  • Andere sehen Square Dance als Sportart, die sie anstelle von z.B. Tennis betreiben. Natürlich freut man sich über die Leute die man trifft, unterhält sich gerne mit ihnen, aber man geht eher des Tanzens willens zum Clubabend.

Diese Einstellungen stehen gleichberechtigt nebeneinander und keine kann als falsch bezeichnet werden.

Aber wie gehen wir nun damit um?

Leider ist es Tatsache, dass es da bei uns noch keine Lösung gibt und Handlungsbedarf besteht. Wir Hearties sind dafür bekannt, dass wir gut und sicher tanzen können und bei uns anspruchsvolles Square Dance getanzt wird. Wir haben mit Ralf einen erstklassigen Caller, der einem gut Figuren beibringen und auch "ungewohnt" callen könnte – das war mit ein Grund, warum ich vor 1 ½-Jahren mich bei den Hearties sofort wohl gefühlt habe. Ich hatte gemerkt, dass ich hier gefordert werde und selbst einfaches MS richtigen Spaß machen kann.

Lasst uns gemeinsam versuchen, unserem MS wieder eine "gewisse Note" zu verpassen! Glaubt mir, ich schreibe nicht nur für mich sondern für eine Gruppe von Leuten. Man unterhält sich mal mit dem, mal mit dem anderen und schnell hat sich herauskristallisiert, dass einige andere dies ebenso sehen. Es wurde hin und her überlegt, was man tun könnte.

Die Mainstreamer nach Gailhof wieder mit der Class zusammenzulegen, wie im vergangenen Jahr, bringt nicht für alle die gewünschte Lösung, weil dann das Wiederholen und Aufarbeiten wichtiger ist, als neue Kombinationen, die andere gern haben möchten. Man kann aber davon ausgehen, dass nach Gailhof die Class und viele Mainstreamer auf einem Niveau tanzen und so gemeinsam zu einer Gruppe "Easy Mainstream und Re-teach" zusammengelegt werden können. Für diejenigen, die dabei nicht genug gefordert werden, könnte man im Anschluss an das "Easy Mainstream und Re-Teach" 1 ½-Stunden "Mainstream Dance by Definition (DBD) und Workshop" anbieten.

DBD verlangt ein sicheren Beherrschen der Figuren. Die Figuren werden nicht nur innerhalb der Positionen, wie man es gewohnt ist, sondern auch in der Formation "wie definiert" getanzt, d.h. von ungewohnten Positionen und in erweiterter Anwendung. Wer die Definitionen nicht kennt, ist aufgeschmissen. Das DBD ist auch für sichere Tänzer eine Herausforderungen, so dass im Workshop spezielle Figuren gefestigt und gelernt werden. Daher ist eine regelmäßige Teilnahme unabdingbar, damit beim nächsten Mal auf die gelernten Workshop-Figuren aufgebaut werden kann.

Daher sieht der Vorschlag für das Mittwoch-Programm wie folgt aus:

18.30 - 20.00 Uhr
Easy Mainstream und Re-Teach für die jetzige MS-Class und Mainstreamer.

20.00 - 21.30 Uhr
Mainstream DBD und Workshop für sichere Mainstreamer.

Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Gruppe sind:

  • regelmäßige Teilnahme.
  • sicheres Beherrschen der Figuren (notfalls auch mal nachlesen oder nachfragen!).
  • selbstkritisches Einschätzen des eigenen Tanzniveaus.

Diese drei Punkte sind ernst zu nehmen und auch bei der Entscheidung, ob man in dieser Gruppe mittanzen sollte, heranzuziehen. Schaut euch das Niveau erst einmal an und vergleicht es dann kritisch mit eurem eigenen Können. Kommt ihr mit: klasse! Kommt regelmäßig zum Clubabend und lest euch notfalls die genauen Definitionen noch einmal durch. Wenn nicht: bleibt zunächst auf eurem Niveau, beseitigt eure Schwächen und wiederholt beim Easy Mainstream die Figuren, die euch Schwierigkeiten machen. Und nehmt es nicht persönlich, wenn Ralf u.U. auf euch zukommen und euch bitten sollte, in die anderen MS-Gruppe zu wechseln.

So dürfte für jeden das Passende dabei sein, so dass der Mittwoch wieder ins Lot kommt und auch wieder etwas mit Leben gefüllt wird. Vielleicht hat auch der ein oder andere Plus-Tänzer Lust, anspruchsvolles MS DBD zu tanzen und so sicherer zu werden. Es wäre nicht schlecht, ein paar Montags-Leute auch wieder zum Mittwoch zu kriegen, schließlich sind wir alle in einem Club, und viele der Montags-Hearties sind den Mittwochs-Hearties ganz unbekannt (und umgekehrt).

Was haltet ihr von dem Vorschlag? Nach Absprache mit dem Vorstand wird dieser Vorschlag zur Neuerung des Mittwochs-Programms auf der Mitgliederversammlung in Gailhof unter dem Punkt "Programm der Hearties" präsentiert und zur Abstimmung stehen. Daher: seid da! Es geht um euren Spaß beim Tanzen.

 

Charlotte

Zurück zur Übersicht


 

2001

Handy

Am letzten Wochenende in September trafen wir uns mit Ralf zu einem A 1- Crash-Wochenende. Für Rabes nicht verkehrt, denn ab einem gewissen Alter hat man schon Schwierigkeiten mit der Erinnerung und damit es nicht immer wieder durch uns "crashed", schlossen wir uns gerne an. Während Ralf "callte" klingelte sein Handy. "Ich calle gerade" hörten wir. "ja, ja, ja, jaaa – ich möchte wieder callen!" - - - Sonntag klingelte es wieder, diesmal war Peter gefragt. "Ich tanze gerade". Ralf machte die Musik lauter, einer sprang für Peter in den Square.......... Handys sorgen nicht nur für unangenehme Situationen und Störungen! Am Sonnabend hatten wir einen Vortanztermin beim 25-jährigen Bestehen des Freizeitheims in Döhren. Ein Square stand zur Verfügung, doch mit allen vorhandenen Handys hatten wir um 17.00 Uhr zwei Squares auf der Bühne im Freizeitheim .
Handy, doch eine tolle Sache!?

I. Rabe

Zurück zur Übersicht


 

04.2005

Unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten

Seit 1984 habe ich als Angel schon an so mancher Class teilgenommen und  jedes Mal gab es das gleiche Problem …

 

Da die Hearties SD im Rahmen des Uni-Sports anbieten, beginnt die Class nach den Uni-Herbstferien und bereits vor den nächsten großen Sommerferien wird graduiert. Außerdem sind die Hearties ein SD-Club, der für schnelles und anspruchsvolles Tanzen bekannt ist und bei dem z.B. „Boys-Chain“ (mit vertauschten Rollen) bereits in der Class üblich ist. Andere Vereine wagen das nicht einmal ihren graduierten Tänzern zuzumuten! Bei ihnen dauert eine Class trotzdem bis zu zwei Jahre!  

Bei jeder Class ist es immer so, dass einige Classmitglieder (meistens die jüngeren) die Figuren schon nach kurzer Erklärung beherrschen, andere sie aber wiederholt erklärt bekommen müssen. 

Nicht zuletzt wegen des frühen Termins der Graduation stellt sich für Ralf  dann ein unangenehmes Problem:

  • Soll er auf die Langsamsten Rücksicht nehmen und jede Woche alle Figuren wieder und wieder üben? Dann kommen die schnelleren Tänzer/innen bald nur noch selten oder bleiben ganz weg!
  • Oder soll er sich auf die Schnelleren einstellen … und die Langsamen frustrieren?

 Als Pauline und ich vor Jahren SD erlernten, da waren wir auch schon nicht mehr so jung wie andere Classmitglieder. Aber wir haben daraus den Schluss gezogen, dass wir halt mehr tun müssen, um mit den anderen mithalten zu können. Manchen Nachmittagskaffee haben wir damit verbracht, mit Zuckerwürfeln die gerade gelernten Figuren nachzuspielen. Selbstverständlich hatten wir uns das Lehrheftchen gekauft und grundsätzlich haben wir vor jeder Übungsstunde alle bisher gelernten Figuren darin nachgelesen. Und wenn uns etwas unklar war, dann haben wir vor der Übungsstunde einen Angel beiseite genommen und befragt.
Und selbstverständlich habe wir uns sehr bemüht, ja keine Übungsstunde zu versäumen!
 
Wir waren uns damals auch nicht zu schade, ganz selbstverständlich die nachfolgende Class mitzumachen!

 Wer Lernprobleme hat und das oben erwähnte nicht macht, läuft zwangläufig Gefahr, auch später nicht mithalten zu können!

Es kann andererseits nicht Aufgabe der Angel sein, schwache Classmitglieder durch den Square zu schieben. Schon mehrfach habe ich in meiner „Angel-Laufbahn“ erlebt, dass viele dann gar nicht realisieren, wie viele Probleme sie sonst gehabt hätten. Es hat ja doch alles geklappt!

Ich halte es deshalb für sinnvoll, wenn gelegentlich auch mal nur die schwächeren Tänzer/innen in einem Square zusammen sind. So können sie viel besser erkennen, wo sie selbst noch Probleme und Wissenslücken haben. Und nur wer sie kennt, kann Caller und Angels konkret um Hilfe bitten!

 Noch immer gilt das alte Sprichwort: „Übung macht den Meister“! Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Classmitglieder mit anfänglichen Schwierigkeiten nach ein oder zwei Class-Wiederholungen ganz sichere Tänzer wurden und inzwischen problemlos in A1 mittanzen. Es ist also kein Grund zur Verzweiflung, wenn jemand Probleme beim Lernen hat. Da bei den Hearties die Graduation relativ früh stattfindet, gibt es nur ganz Wenige, die dann bereits alle Figuren sicher beherrschen. Für Viele ist eine Wiederholung der Class zweckmäßig …. und der richtige Weg, um ein erfolgreicher Squaredancer zu werden.

 Henner

 

Zurück zur Übersicht



 

Tanzkleidung

8.2001

Clubtanzkleidung (Eddy)

Ich möchte mich hiermit auch noch einmal zu dem Thema Clubkleidung äußern.

Nachdem es mir nun schon persönlich passiert ist, dass ich von Gästen bei einem Auftritt in Michaels Diner angesprochen wurde, um eine Bestellung dort aufzunehmen, denke ich dass die Clubkleidung nicht mehr zeitgemäß ist und kann die Inhalte der Berichte von Serdar und Degenhard als Denkanstoß an den Vorstand diesbezüglich nur unterstützen. Außerdem hat ein buntes Tanzvolk nach außen hin viel mehr Wirkung auf die Allgemeinheit, als eine sterile Tanzkluft, diese hinterlässt immer einen faden Beigeschmack des "Volkstanzes". Ich denke dass wir bei den Vortanzterminen doch auch die Jugend ansprechen wollen. Und wie die Heartie - Clubkleidung auf junge Leute wirkt, das will ich hier nicht erläutern...

Eddy

Zurück zur Übersicht

Neue Clubkleidung? (Anita)

Ich habe den Eindruck, als gäbe es bei uns inzwischen leider einige recht unversöhnliche Meinungen zu unserer vorhandenen Clubkleidung....

Eine Ursache könnte sein, dass wohl des weiteren der Eindruck rüberkommt, das Ralf (oder überhaupt der Vorstand?) beim Absprechen der Vortanztermine gar nicht die Möglichkeit erwähnt, dass wir auch "bunt" tanzen könnten, weil zu viel Wert auf die einheitliche Kleidung gelegt wird. So ein Verdacht kommt auf, wenn z.B. die Managerin von Michael’s Diner ganz erstaunt ist, wenn sie erfährt, dass es auch anders geht! Und nach dem Geschmack vieler passt gerade in dieses Umfeld besser eine buntere Kleidung. Das schürt dann den Unmut zum Tragen der vorgeschriebenen Kleidung, in der sich einige nicht besonders wohl fühlen. Auf der anderen Seite ist es natürlich sehr wichtig, dass wir einheitlich auftreten, wenn dies vom Veranstalter wirklich gewünscht wird, denn dafür werden wir schließlich bezahlt! Wenn einem Ballettmitglied die vorgeschriebene Tanzkleidung nicht gefällt, darf es auch nicht aus der Rolle fallen, sonst ist er/sie den Job los und es gibt kein Geld. Auch wenn es uns also gerade nicht passt: Das Interesse des "Kunden" muss im Vordergrund stehen und da muss auch alles stimmen, denn da fällt es auch auf, wenn nur eine von acht Damen schwarze Schuhe an hat, statt weißer.

Leider wirkt die vorhandene Kleidung irgendwie konservativ und langweilig, erinnert an "normale Volkstanzkleidung" und wir als Square Dancer möchten uns eigentlich davon abheben. Insofern wäre vielleicht etwas "Peppigeres" besser. In Anaheim hatten die Mitglieder der organisierenden Clubs schwarz-goldene Kombinationen an und ich finde, das ist schon aufgefallen und sah auch gut aus, auch wenn ich persönlich etwas Helleres bevorzugen würde. Bei einem anderen Club habe ich schon mal gesehen, dass derselbe Schnitt mit verschiednen Farben getragen wurde, die aufeinander abgestimmt waren und sich gut ergänzten. Dadurch kam sowohl die Zusammengehörigkeit der Mitglieder zur Geltung, als auch das Farbenprächtige unseres Hobbys. Hierzu könnten die Männer vielleicht Hemden tragen, die farblich zur Rockfarbe ihrer Dame passen. Oder wie wäre es, statt der Westen passende Tücher zu tragen? Oder nur in weißen Square Dance Hemden, die das Outfit der Damen vielleicht nicht ganz so gut ergänzen, aber durchaus einheitlich wirken können. Da der Schnitt unserer Röcke durchaus was Pfiffiges hat, könnte man als Kompromiss vielleicht in einer weiteren Farbkombination (z.B. dunkelblau/weiß) weitere Röcke nähren lassen, so dass auch unsere neueren Mitglieder versorgt werden könnten. Dazu könnten dann vielleicht auch dunkelblaue Pettys und Schuhe getragen werden, die in Kombination mit der vorhandenen Kleidung vielleicht ein etwas lebhafteres Bild abgeben würden, ohne Sinn der Vortanzkleidung zu stören. Dies sind nur ein paar Gedanken, die mir zu diesem Thema durch den Kopf gegangen sind und vielleicht einen Anstoß geben könnten.

Wie wäre es, wenn wir uns darauf einigen, dass Ralf (oder wer immer einen Vortanztermin aushandelt,) die Kleiderfrage WIRKLICH deutlich abklärt und das genauso deutlich weitergibt, und dass im Gegenzug die Teilnehmer an Vortanzaktionen sich an die bestehenden Vorschriften halten, bis vielleicht eine moderatere Lösung der Kleidungsfrage gefunden ist?

Man sollte nämlich nicht nur kritisieren, sondern möglichst auch Alternativen anbieten.

Anita

Zurück zur Übersicht

Clubkleidung (Jörg)

Nachdem nun Serdar und Degenhard in den letzten beiden Herzblättern ihre Meinung zum Thema Clubkleidung gesagt haben, was ich auch völlig richtig finde, möchte ich in dieser Ausgabe auch noch etwas darüber schreiben. Der einzige Grund, weshalb ich mich jetzt auch zu Wort melde, ist, um Euch wissen zu lassen, dass dieses Thema bei mir angekommen und mir auch sehr wichtig ist. Nur eine Lösung habe ich leider auch nicht im Hut...

Vielleicht sollte ich aber erst mal etwas ausholen, so wie es immer meine Art ist. Die Clubkleidung der Hearties war schon immer ein Stein des Anstoßes. Vor etwa 24 Jahren wurde die erste Kleidung hergestellt und wenn ich mich an Siggis (Frank Siegfanz) Gesicht erinnere, wenn das Thema hochkam, waren schon damals nicht alle begeistert. Als ich zu den Hearties kam, traten gerade sehr viele Hearties aus (nein, das lag nicht an mir!) und die bestehende Tanzkleidung war nicht mehr in ausreichender Menge verfügbar. Also wurde eine neue entworfen und genäht. Vielleicht erinnern sich ja noch einige an die Bolero-Weste. Die war mit Sicherheit noch schlimmer als die jetzige.

Aber die Weste hat sich bewährt! Denn im Gegensatz zu anderen Lösungen (Stoffpasse auf Hemd oder passendes Hemd) musste die Weste nicht nach jedem Einsatz gewaschen werden und hatte so eine erheblich höhere Lebenserwartung.

Da die Hearties 1997 sehr stark gewachsen sind, war es nötig, neue Tanzkleidungen herzustellen. Der alte Stoff war leider nicht mehr zu haben und so wurde in einem langen Prozess neuer Stoff ausgewählt, verschiedenste Schnitte begutachtet und am Ende eine gemeinsame Entscheidung getroffen. Das Ergebnis tragen wir heute zum Vortanzen.

Und warum überhaupt eine Clubkleidung? In den Anfängen der Hearties war die Clubkleidung nicht nur zum Vortanzen gedacht. Häufig haben wir auf Specials "Blau" getragen und so manches mal das Bild geprägt. Es macht schon Eindruck, wenn auf "Henry's Birthday" von 150 Tänzern 20 "Blau" tragen.

Doch das Vortanzen ist der Haupteinsatzort der Clubkleidung. Und dafür hat sie einige Eigenschaften, die mir auch für jede neue Clubkleidung wichtig ist:
 

  • Sie ist eine Uniform
     
  • Wo wir auftreten ergeben wir ein einheitliches Bild und bilden eine auffällige Gruppe. Und wenn Caller oder Tänzer einen Fehler machen, fällt es nicht so leicht auf ;-)
     
  • Ihre Farbe fällt auf. Wer sich an eine viel befahrene Straße stellt, wird sicher schnell feststellen, dass bestimmte Autofarben heraus stechen. Genauso soll es bei unserer Clubkleidung sein. Leider muss man dabei ein paar Kompromisse machen, sonst könnten wir Orange nehmen, dass fällt auf! Aber viele Farben, besonders die kräftigen, können nicht von Jedermann (oder -frau) getragen werden. Also muss eine Farbe gefunden werden, die fast jeder tragen kann.
     
  • Pflege und Aufbewahrung ist einfach. Nach dem Vortanzen wandern Rock und Weste in den Schrank und warten auf den nächsten Einsatz. Das Gleiche wird sicherlich auch mit Petticoat und schwarzer Hose geschehen. Die weiße Bluse oder das Hemd gehen, je nach Zustand, in den Schrank oder in die Wäsche. Doch die Wäsche ist der Feind aller Tanzkleidungen. Zum einen verschleißt auch die beste Kleidung mit der Zeit. So wie es jetzt ist, brauchen wir hin und wieder "nur" ein neues weißes Hemd kaufen. Zum anderen liegt die Tanzkleidung bestimmt noch im Wäschekorb, wenn man sie das nächste Mal braucht. Dafür habe ich noch ein zweites Hemd, dank Weste ist auch dies kein Problem.
     
  • Vor dem Schluss noch einige Anmerkungen zu meinen Vorrednern und gelaufenen Aktionen:
    Die Kleidung für "modernen" American Square Dance hat mit Kleidung aus der Zeit des "Wilden Westens" nichts gemein. Ich glaube, dass die Herren sich sicher nicht in den Gehrock werfen wollen und die Damen auch nicht auf lange Röcke und Hauben stehen. Der Petticoat ist eine Erfindung der Neuzeit, schließlich heißt es ja auch "moderner" American Square Dance. Und kein Mensch würde auf die Idee kommen, in Arbeitskleidung zu tanzen, oder? Doch die Jeans ist nun mal der Blaumann des "Wilden Westens". Zu der gerne getragenen Farbe Schwarz nur kurz: Sie ist nach meiner Meinung eine Farbe, die beim Vortanzen nichts zu suchen hat, es sei denn, der Stoff glänzt oder ist mit Pailletten aufgepeppt. Dunkel gekleidete Tänzer sind vor dem (meist dunklen) Hintergrund nur schwer zu erkennen. Wenn also für Vortanztermine "Westernstyle" verlangt wird (vom Kunden) sollten wir trotzdem darauf achten, dass unsere Kleidung gut aussieht und gut gesehen werden kann. Vielleicht sollten wir versuchen, uns vorher farblich etwas abzustimmen.

    Doch wird vom Kunden unsere Clubkleidung verlangt sollten wir auch darauf achten, dass alle Tänzer damit ausgestattet sind. Wer mit vortanzt und keine Kleidung hat, muss sich selber darum kümmern, welche zu bekommen (Sorry, aber dafür ist mein Präsidentengehalt einfach nicht hoch genug :-(( ). Es reicht nicht, beim Eintragen in die Vortanzliste beiläufig zu erwähnen, dass keine Kleidung vorhanden ist!!!

    Wenn so verlangt, ist die Clubkleidung Pflicht. Irgend jemand hat das so mit dem Kunden besprochen und der Kunde erwartet das dann auch. Schließlich bezahlt er ja auch dafür. Wir sollten darauf achten, dass dies auch so durchgehalten wird. So ersparen wir uns manchen Ärger, (der oft nicht offen gezeigt wird).

Ihr seht, zum Thema Clubkleidung kann man viel schreiben. Nur leider war auch in diesem Artikel mal wieder nicht die Lösung drin. Vielleicht hast gerade DU die perfekte Idee. Ich würde mich freuen davon hier zu lesen.

Jörg

Zurück zur Übersicht

06.01.

Clubkleidung

Ich möchte zum Artikel von Serdar eine Antwort schreiben. Ich finde er hat Recht. Mit unserer Tanzkleidung sehen wir wie DEHOGA Angestellte aus. Normale Square Dance Kleidung sollte eigentlich im Westernstil sein; da reicht schon ein Westernhemd und Jeans. Das beste Beispiel, wie unsere Clubkleidung fehl am Platze ist, sind die Auftritte bei Michael’s Diner: Dort passt eigentlich nur Westernstil. Des Weiteren muss man sich auf Specials und Tanzabenden das schöne Bild der bunten Pettis und Tanzröcke und der bunten Hemden und Westen anschauen, dann weiß man, wovon Serdar spricht. Ich hoffe, es melden sich noch mehr Tänzerinnen und Tänzer zu diesem Thema.

Degenhard

Zurück zur Übersicht

Zurück zur Inhalts-Übersicht

 


Verantwortlich für den Inhalt:
jeweiliger Autor
Letzte Änderung von:
Henner
Letzte Änderung am:
19.04.2013

intern

Club

Foto-Album

Kontakt

Gästebuch